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Canon Powershot S5 IS |
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Meine Erfahrungen mit der Canon Powershot S5 IS |
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Das Aufzählen von Daten und Fakten erspare ich mir. Wer an Zahlen interessiert ist, kann sie direkt auf der Seite von Canon oder auch auf chip.de nachlesen. Auf chip.de findet sich auch ein Kameratest. Ich möchte an dieser Stelle berichten, weshalb ich mir die Canon Powershot S5 IS gekauft habe und was ich nach zwei Jahren Benutzung von ihr halte. |
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Die Bridgekamera Canon Powershot S5 IS
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Ich wollte mir also meine erste eigene Kamera kaufen und stand nun vor der Qual der Wahl. Mein Budget war begrenzt, eine Spiegelreflexkamera kam also nicht in Frage. Eine Kompakte ebenso wenig, da ich damit in den Einstellungsmöglichkeiten zu sehr eingeschränkt gewesen wäre. Eine Bridgekamera erschien mir ideal. Kostet relativ wenig und ich habe zumindest ähnliche Freiheiten in den Einstellmöglichkeiten wie bei einer Spiegelreflexkamera. Ich legte mich relativ schnell auf die Canon Powershot S5 IS fest. Sie bekam gute Noten in verschiedenen Tests und war mit 350 Euro erschwinglich. Abzüge gab es vor allem im Rauschverhalten. Um dies zu verdeutlichen, habe ich eine kleine Skala erstellt: |
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Bildrauschen Das größte Manko der Powershot S5 IS
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Vielseitige Kamera |
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Nun, fürs Erste war ich zufrieden gestellt. Ich verwende üblicherweise ausschließlich ISO 80 und ISO 100 und fahr ganz gut damit. Im Laufe der Zeit musste ich mich darin üben, die Hand möglich ruhig zu halten, dann kann ich auch aus der Hand heraus mit Verschlusszeiten bis zu einer drittel Sekunde arbeiten.
Was mir an der Canon Powershot S5 auf Anhieb gefallen hat, ist das große Brennweitenspektrum mit zusätzlich einem super Makro-Modus. Natürlich leidet die Bildqualität bei starken Zoomobjektiven, aber bei einem Anfänger spielt das noch keine wahnsinnig große Rolle. Zu Lernzwecken ist es jedenfalls sehr praktisch und erst recht dann, wenn man sich keine Systemkamera mit mehreren Wechselobjektiven leisten kann.
Im Extremfall, wenn man die Powershot etwa als Fernglas benutzen will, dann sieht das ganze so aus: |
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Neapels Stadtzentrum vom Gipfel des Vesuv gesehen
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Im krassen Gegensatz dazu steht der Super Makro Modus der Powershot S5. Mir war vorher nicht einmal klar, wie plastisch so ein 10-Euro-Schein überhaupt ist: |
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Makroaufnahme eines 10-Euro-Scheins
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Also vielseitig ist sie schon, so eine Superzoom-Kamera. Auch sehr praktisch ist ihre Kompaktheit. Wenn ich mir ihr unterwegs bin, dann trag ich nicht besonders schwer und sperrig ist sie auch nicht. Speziell an der Canon Powershot S5 IS gefällt mir auch das schwenkbare Display. Man kann Aufnahmen aus Bodennähe machen, ohne sich hinlegen zu müssen oder zu hoffen, dass man das Motiv auch richtig erwischt.
Gleichzeitig scheint das schwenkbare Display aber auch eine Schwachstelle der Powershot zu sein. Ich gehe wirklich sorgsam mit meiner Kamera um, aber mittlerweile hat das Display nen kleinen Wackelkontakt. Wenn ich es auf- und wieder zuklappe, schaltet es sich oft einfach ab. Dann darf ich die Kamera aus- und wieder anschalten und es klappt wieder. Eine weitere Schwachstelle ist der Zoom. Dieser funktioniert elektronisch, man muss also einen kleinen Schalter betätigen, damit sich was rührt. Nach zwei Jahren Dauerbelastung ist der Schalter jedoch ein wenig in Mitleidenschaft gezogen. Reinzoomen klappt immer, beim rauszoomen muss ich den Schalter in einem bestimmten Winkel drücken, damit er reagiert. |
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Fazit: |
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Für Einsteiger kann ich eine Super-Zoom nur empfehlen. Durch eine ähnliche Funktionalität wie bei einer Spiegelreflexkamera lernt man den Umgang mit einer Kamera, ohne viel Geld zu investieren, aber dennoch mit akzeptablen Ergebnissen. Mittlerweile gibt es auch bessere Bridgekameras als die Canon Powershot S5 IS, also ist mit neueren Modellen sicherlich auch mehr drin, als mit meiner Powershot. Ich persönlich hatte und habe meinen Spaß damit, allerdings bin ich mittlerweile an einem Punkt, wo ich eine Spiegelreflexkamera für notwendig halte. Doch bis ich das nötige Kleingeld zusammen habe, wird auf dieser Seite noch das ein oder andere Bild aus einer Bridgekamera auftauchen. |
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